Mehr als nur ein Job: Telefonieren und Bloggen bei Can Do.

veröffenlicht am 26.08.2020

Heute gibt es mal etwas anderes im Blog für euch, nämlich einen Blick auf die Möglichkeiten abseits der Telefonie bei uns tätig zu werden. Wer wäre dafür besser geeignet als unsere Blogger selbst? Unsere Bloggerin Jennifer Cano aus dem Nordbüro erklärt uns, was sie dazu bewegt hat, sich zu bewerben, wie sie dadurch nicht nur beruflich, sondern auch persönlich gewachsen ist und wie sie durch Can Do die Insel immer weiter entdeckt und nie wieder weg möchte. 

 

“Wenn ich groß bin, werd ich mal Blogger”,
 

denkt heutzutage jeder zweite junge Mensch. Ich nicht.  Ich gehöre noch zu der Generation, die ganz altmodisch Wendy Kassetten in ihrem Kinderzimmer gehört hat und deswegen Tierärztin werden wollte. Vierundzwanzig Jahre später und schon groß, kam mir dieser moderne Gedanke doch auf einmal in den Sinn. Doch woher kam der plötzliche Wandel? Die simple Antwort: Als Kind der Neuzeit, das ich nunmal bin, suchte ich bei meiner Auswanderung nach Teneriffa als erstes nach Tipps im Internet und wurde enttäuscht. Ich fand einfach keinen Blog, der mir bei den ersten Schritten nach meiner Ankunft half und mir Dinge erklärte, die mich der Kultur näher bringen würden und die besten Plätze der Insel mit mir teilte. Ich kam zu dem Entschluss, meinen eigenen Blog zu gründen. Leider gibt es heutzutage so viele Blogs, dass es inzwischen schwer ist, aus der Masse hervorzustechen. Die schwierigste Frage: Wie beginnt man am besten? Einfach drauf los oder minutiös geplant? Welche Plattform soll ich benutzen? Alles Fragen über Fragen. Und ich hatte keine Antworten. In der Zwischenzeit hatte ich meinen Job als Customer Care Representative bei Can Do angefangen, Freunde gefunden und meine Freizeit in das Entdecken meines neuen Zuhauses investiert. Das Projekt Blog wurde auf Eis gelegt,  bis ein halbes Jahr später eine E-Mail in mein Arbeitspostfach einflatterte mit dem  Betreff: “Blogger gesucht. Wir suchen neue Mitarbeiter für unser Social Media Team.” Meine Interesse war wieder geweckt und mit großer Freude stellte ich fest, dass der Can Do Blog genau das war, was ich wollte: ein Mix aus Tipps zum Auswandern und welchen, um die Insel zu erleben. Meine Lust, mich neuen Herausforderungen zu stellen und dazuzulernen, war entfacht. Die Chance, mich für Can Do kreativ auszuleben, dabei meinen Arbeitgeber zu unterstützen, neuen Mitarbeitern den Start auf der Insel zu erleichtern, alte Hasen zu inspirieren und auch noch dafür bezahlt zu werden... Die perfekte Kombination schlechthin. 

 

“Fake it till you make it” / “Wie bekomme ich den Job?”
 

Ich stand vor der nächsten Herausforderung: wie bekomme ich nun den Job? Mein erster Gedanke: Ist doch eigentlich genauso wie am Telefon, Hauptsache du machst einen professionellen Eindruck. So extrem war es dann auch nicht, aber durch meinen beruflichen Hintergrund als Lehrerin klang meine Berufserfahrung auf dem Papier im Vergleich zum Bloggen sehr fachfremd. Ich hatte keine Marketing- oder Fotografiekurse in meinem Studium, aber dafür habe ich beigebracht bekommen, mir jeden neuen Stoff selber anzueignen. Diese Fähigkeiten überzeugten und so bekam ich die Stelle. Natürlich bedeutet dies, sich auch mal nach der Arbeit am Telefon oder am Wochenende hinzusetzen und das nächste Projekt, also den nächsten Artikel vorzubereiten oder sich einen Kurs über Bildbearbeitung für Fortgeschrittene im Internet anzuschauen. Auch wenn es manchmal Überwindung kostet, so lohnt es sich jedes Mal. Ich bin stolz auf meine persönliche und berufliche Entwicklung, die Möglichkeiten die Can Do mir bietet und das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wird. Ich weiß, dass das Erkennen und Fördern der Potenziale der eigenen Mitarbeiter, vor allem in der spanischen Arbeitswelt, nicht selbtsverständlich sind. Mit dieser Förderungsmentalität werden alle internen Stellen, wie zum Beispiel die der  Teamleiter, unserer Trainer und Mentoren besetzt. 

 

#Doitforthegram. 
 

Als Blogger bin ich oft mit Can Do oder für Can Do unterwegs. Die gemeinsamen Ausflüge bieten eine tolle Möglichkeit, Teneriffa zu entdecken und die Kollegen auch außerhalb des Büros kennenzulernen. So manche Unterhaltung hat mich danach zu einem Blogeintrag inspiriert. Aber auch ohne Firmenausflug entdecke ich Teneriffa weiter und teile mit euch die schönsten Ecken oder Tipps für den Alltag. Ich habe das Glück, für meine Arbeit das Inselleben zu genießen und darüber zu schreiben. Deswegen sitze ich auch gerade in einer Bar in La Laguna nach Feierabend und trinke einen Wein. Natürlich für einen zukünftigen Blogeintrag. *Zwinker Zwinker*

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-Jennifer Cano 

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