Katja und Kerstin erzählen von ihrer Teneriffa-WG mit Can Do

Wohnen mit Can Do - Katja und Kerstin's Teneriffa WG

Gemütlich auf dem Sofa sitzend, bei einem Glas Apple Cider und thailändischem Glasnudelsalat, erzählen Katja und Kerstin von ihrem WG-Leben. Seit Januar wohnen sie zusammen in einem von Can Do gestellten Haus im Ressort Atlantic. Für uns haben sie die Türen geöffnet. Denn wir haben uns gefragt, wie es eigentlich so ist, bei Can Do zu wohnen. 

Was habt ihr gedacht, als ihr zum ersten Mal in euer neues Zuhause gekommen seid?

Kerstin: Ich fand es sehr schön und großzügig. Ich habe mich sozusagen ins gemachte Nest gesetzt. In den Häusern waren schon alle Basics wie Möbel, Kühlschrank und Waschmaschine vorhanden. Das war sehr komfortabel für mich. Der ganz große Punkt ist auf jeden Fall die Nähe zur Arbeit.

Katja: Ich war auch positiv überrascht über die Bungalows. Ich finde die Farben von den Häusern im Ressort so schön: grün, rot, blau. Die Farben die man hier auf Teneriffa überall immer wieder findet. Ich hatte mir etwas Kleineres und Einfacheres vorgestellt. Wie Kerstin schon gesagt hat, sind die Räume groß; es gibt sogar zwei saubere und moderne Badezimmer, eine voll eingerichtete Küche und eine riesige Terrasse.

Katja, du hast dein Zimmer dekoriert und mit persönlichen Dingen eingerichtet. Auf der Terrasse habt ihr Pflanzen und eure Küche sieht sehr gemütlich aus. Wie wichtig ist dir das?

Katja: Ich habe für mich hier festgestellt, dass ich doch das Ein oder Andere mehr brauche. Und habe versucht es mir hier gemütlich zu machen, auch wenn ich hier nur ein halbes Jahr bleibe. Zum Beispiel habe mir einen großen Teppich gekauft, weil mein Zimmer groß ist und ein bisschen gehallt hat - Vorhänge, weil ich es dunkler haben wollte. Und ich bin dann auch so jemand, der seinen eigenen Milchaufschäumer braucht (lacht).

Aber grundsätzlich ist alles da, was man braucht. Außer Bettwäsche und Handtücher! Die muss man hier tatsächlich kaufen. Die wären am Anfang nice to have gewesen. Aber es mag ja auch nicht jeder fremde Wäsche benutzen. Ach ja, und wir haben sogar einen Fernseher mit deutschen Sendern. Der steht aber nur dekorativ in der Ecke.

Kerstin: Wir kommen gar nicht zum Fernsehen, denn man hat hier so viel anderes zu tun. Meistens sitzen wir zusammen auf der Terrasse und quatschen.

Worüber redet ihr dann so?

Katja: Klar, was wir teilen ist die Arbeit - ein großer Teil sogar. Da hat man abends natürlich immer ein Gesprächsthema: Wie war dein Tag, was war das Highlight, gab es lustige Stories und was hat aufgeregt… Ich bin sehr happy, weil uns neben der Arbeit aber auch noch andere Sachen verbinden: ob es die Musik ist, gemeinsame Ausflüge, sich Sachen zu teilen oder mal zusammen einkaufen zu gehen. Zum Beispiel koche ich sehr gerne und habe eine Mitbewohnerin, die sich darüber freut.

Ich habe lange nicht mehr in einer WG gewohnt. Deshalb war ich gespannt, wie das so wird und ob ich das überhaupt noch mag. Aber ich genieße es sehr. Auch hatte ich ein sehr schönes Erlebnis mit Kerstin als ich krank war. Denn lange ist keiner mehr für mich so selbstverständlich zur Apotheke gegangen. Diesen netten Bring-Service mit Nasenspray und Wick Vaporup werde ich in Erinnerung behalten und fande ich sehr süß. 

Kerstin: Ja ansonsten hast du es ja gerade beim Kochen schon gesehen: Tanzen. Tanzen und Musik ist bei uns ganz groß.

Was gefällt euch am Ressort?

Katja: Was ich mag ist, dass die Leute hier sehr hilfsbereit sind. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Tag. Das Ressort ist riesig und wir wohnen ganz am Ende. Als ich hier angekommen bin, hatte ich viel Gepäck und musste weit laufen. Aber es gibt Menschen im Ressort, die die Wege mit so Caddys vom Golfplatz abkürzen. Da hat dann einer angehalten und mich mitgenommen. Ansonsten grüßt man sich und wenn man will, kann man einen Schnack halten.

Kerstin: Was ich komfortabel finde, ist der Trinkwasser-Service. Es gibt zwar einen Supermarkt in der Nähe, aber da läuft man so zehn bis 15 Minuten hin. Und das Wasser kann man hier auf Teneriffa nicht aus dem Wasserhahn trinken. Es gibt aber einen Service, der einmal in der Woche große acht Liter Wasserkanister bis zur Haustür bringt. Es gibt sogar einen Eierlieferanten.  

Und was nervt?

Beide: Der Weg. 

Katja: Man muss doch immer schon ein gutes Stück überall hin laufen. Auf der anderen Seite mag ich es aber, dass ich nur zehn Minuten zu Fuß von der Arbeit entfernt bin. Dann nehme ich lieber in Kauf auch mal in meiner Freizeit auf den Bus zu warten. So kommt man automatisch in Kontakt mit den Einheimischen - und um Spanisch zu lernen bin ich ja auch hergekommen.

Kerstin: Klar, Las Chafiras ist nicht die Perle Teneriffas, aber es ist alles Wichtige zu Fuß zu erreichen. Und in der Nähe gibt es ein nettes Café mit WLan. 

Katja: Und dass es in den Häusern kein WLan gibt ist schon blöd. Würde ich länger hier wohnen, würde ich zusehen, dass man sich das besorgt. Allerdings war mir der Aufwand zu groß mit spanischem Bankkonto und langfristigen Vertragsabschluss. Aber klar kann ich zu jeder Zeit das WLan auf der Arbeit nutzen.

Die Bungalows werden von Can Do ja eigentlich für die Work and Study-Teilnehmer bereitgestellt. Kerstin, wie kommt es, dass du als Festangestellte hier wohnen darfst?

Kerstin: Es war ein Zugeständnis der Firma, dass ich hier wohnen darf. Einfach, weil ein Zimmer frei war. Der Deal ist, dass ich gesagt bekomme, wenn jemand Neues kommt. Das heißt, wenn Work and Study-Teilnehmer den Platz brauchen, muss ich ausziehen. Aber dann habe ich noch einen Monat Zeit, um mir etwas Neues zu suchen bevor ich ausziehen muss. Eigentlich kam von Katja der Vorschlag hier einzuziehen, denn ich wollte eigentlich in den Norden ziehen und auch dort im Büro arbeiten...

Katja: ...ja, Kerstin und ich haben uns bei der Einführungsveranstaltung von Can Do kennengelernt und uns sofort gut verstanden. Ich durfte sogar als Work and Study schon eine Woche vor Arbeitsbeginn hier einziehen und wusste daher, dass noch ein Zimmer frei war. Kerstin hat dann eine Nacht über meinen Vorschlag geschlafen und am nächsten Tag Javier, unseren Geschäftsführer, gefragt. Direkt am nächsten Tag hatte er ihr das Okay und die Schlüssel zu unserem Bungalow gegeben. Das fand ich ziemlich cool! Allein zu merken, dass das Unternehmen so flexibel ist und versucht, individuelle Wünsche zu berücksichtigen. Da wurde mal eben alles in Bewegung gesetzt und jetzt wohnen wir schon seit Januar zusammen.

- Marleen Heuer

 

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