Teneriffa entdecken: Canyoning - Bloß keine Höhenangst!

Rückwärts eine Klippe aus 25 Metern Höhe hinunterlaufen, über dir das Seil, an dem dein Leben hängt - da bleibt das Adrenalin nicht aus! 6 Klippen im malerischen Wald über La Orotava wurden von unseren mutigen Kollegen bezwungen. 

Abseilen im Nebelwald

Los ging es mit einem Marsch durch einen sonnigen Wanderpfad in die dichten Tannenwälder in den Bergen La Orotava's. Das Tal im Norden ist für seine malerische Schönheit bekannt und der Trip zur ersten Klippe wurde mit Begeisterung wahrgenommen. An den Hüften klappern die Metallverschlüsse vom Klettergeschirr, das uns später die nötige Sicherheit geben wird.

Für fast alle Kollegen war es die erste Erfahrung mit dem sogenannten 'Canyoning'. Die Experten von Patea tus Montes, die Kletterabenteuer wie dieses organisieren, erklärten und zeigten uns, wie man sich korrekt abseilt. 

Springen wie im Action-Film

Danach ging es zügig los. Die ersten holprigen Schritte in horizontaler Lage fühlten sich seltsam an, doch recht schnell fand sich eine eigenartige Normalität darin, rückwärts eine Steilwand runterzuspazieren. Besonders lustig wurde es dann, wenn sich kleine Kluften in den Weg schoben - dann muss man hüpfen und sich gerade genug Seil geben, um hinter der Kluft wieder aufzukommen. 

Nach kurzer Zeit sprangen einige Kollegen mit dieser Methode schon gekonnt umher. Zwischen den sechs Klippen konnte die Landschaft des Nebelwaldes genossen werden. Wir entdeckten verlassene Gebäude, abgebrochene Schienen und eine Schubkarre, die wir scherzhaft für nervenschwache Kollegen bereit hielten. 

Am Ende forderte der Nervenkitzel seinen Tribut in Form von zwölf grummelnden Mägen. Also kehrten wir in einer Guachinche (einem traditionellen kanarischen Restaurant) ein und stärkten uns mit Tapas! 

-Isabelle Wiermann

 

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